Sparda-Bank Baden-Württemberg eG nötigt Bankkunden

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG. hat zum 01.09.2020 ihre bis dato gebührenfreie Girokonten gebührenpflichtig gemacht. Sie verlangt nunmehr für das Sparda Girokonto monatlich eine Gebühr von 5 Euro.

Unser Mandant ist seit über 20 Jahren Mitglied der Sparda-Bank Baden-Württemberg eG. Er hat der Preiserhöhung im Juni 2020 widersprochen.

Mit Schreiben der Sparda-Bank BW vom 08.10.2020 wurde dem Mandanten mitgeteilt, dass die Nutzung des Online-Banking rückwirkend über dem 01.09.2020 nicht mehr möglich ist. Der Zugang wurde ohne Angaben von Gründen gesperrt.

Unter Mandant ist damit nicht mehr in der Lage, über sein Konto frei zu verfügen. Für Kontoauszüge, der er per Post anfordern muss, soll er nunmehr Geld bezahlen.

Als besonders verwerflich anzusehen ist die Mitteilung der Sparda-Bank BW, dass dieses Vorgehen aus „Fairnessgründen gegenüber allen unseren Mitgliedern“ erfolgt sei. Stimmt der Mandant den neuen Preis- Leistungsverzeichnis zu, könne das Konto unverändert fortbestehen.

Tatsächlich ist das Verhalten der Sparda-Bank BW als Nötigung zu bezeichnen. Mit der Sperrung des Bankkontos soll der Kunde gezwungen werden, den neuen Preisen der Bank zuzustimmen.

Mit Fairness hat dieses Verhalten nichts zu tun!